09–25/01/2020
GALERIE KUNSTBUERO

Queens Of

God Complex

Julius Pristauz

performance 7 pm

fashion by Anna Skvortsova

with contributions by: Katharina Trieb, Karolin Brägger, Sara Röth, Lea Dippold, Lisa Jäger & Philipp Zöhrer

opening january 9th, 7pm

Ausstellungsort: 

Schadekgasse 6-8, 1060 Wien

Öffnungszeiten: 

Mi+Fr 15.00–19.30
& nach Vereinbarung

 

 


Julius Pristauz

With this series of mostly new works, Julius Pristauz further investigates mechanisms of representation and the commercialization of queer (sub)culture. Exploring the performativity of gender as well as the use of such for the means of self-expression and entertainment, certain stereotypes and predetermined roles in society are being worked off in pieces that cross various media.

Building a narrative throughout the space that has personal experiences at its core, the show evolves around broader topics such as „pinkwashing“, the manifestation of female characters and the generic construction of (queer) identity. With the means of establishing an emancipatory practice but equally trying to focus on a concept of inclusion, one part of the exhibition contains several collaborative works that were created together with other artists.

The presented physical works are being supplemented by a performance piece that moves boundaries, showing off popular culture positioned in different contexts. Multilayered and as an addition to recent performances, it blends elements of personal writings, lyrics of popsongs, lip-syncing, karaoke and other forms of reenacting.

„Queens Of God Complex“ includes contributions by:
Katharina Trieb, Karolin Brägger, Lea Dippold, Sara Röth, Lisa Jäger and Philipp Zöhrer.

Performance 09.01. 19:00
Fashion by Anna Skvortsova

ART&PARTY: Performance continues / UP 10PM @futurgardenArtClub

03/01/2020
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Neujahrskonzert

unter der Leitung von Nino Stelzl und Johann Neumeister

Mitwirkende:

Michael Fischer, Hélène van Dujine, Philipp Quehenberger, Stefanie Binder, Albert Mayr, Falm, Elin, Philipp Ruthner, Paul Ebhart u.v.a.m.

Neujahrskonzert: Freitag 3.1.2020, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Praterstrasse 42/1/3
A-1020 Wien

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 14.00–18.00 Uhr
& nach Vereinbarung: büroweltausstellung@artfoundation.at

17/12/2019–06/01/2020
GALERIE KUNSTBUERO

SELF CONSCIOUS

Olga Pedan

Sam Siwe

presented by AETHER

finissage january 6, 7pm

opening december 17th, 7pm

Ausstellungsort: 

waf galerie

Schadekgasse 6–8
A-1060 Wien

Öffnungszeiten: 

Mi–Do 15.00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung +43 699 15231349

10/12/2019–13/01/2020
BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Patrick Rampelotto

"Cafe Panettone"

PoPShop mit amaaena, Marco Dessi, isis flatz, GON, Danijel Radic, Björn Segschneider, Wendy&Jim, Waf-Editions

Eröffnung: Dienstag 10.12.2019, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

BÜRO WELTAUSSTELLUNG

Praterstrasse 42/1/3
A-1020 Wien

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 14.00–18.00 Uhr
& nach Vereinbarung: büroweltausstellung@artfoundation.at

www.patrickrampelotto.com

 

29/11/2019–18/01/2020
KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

“If It Moves, It’s

Outmoded”?

kuratiert von Riccardo Lisi

mit: Brigham Baker, Christine Boillat, Ramon Feller, Bastien Gachet, Gysin+Vanetti, Luca Minotti, Elodie Pong, Elisa Storelli, Cassidy Toner und besonderer Auftritt von Harry Druzd (USA)

Vernissage: Donnerstag 28.11.2019, 19 Uhr

Ausstellungsort: 

KUNSTRAUM AM SCHAUPLATZ

Praterstraße 42, A-1020 Wien, 2. Innenhof
www.k-r-a-s.com 
 

Öffnungszeiten: 

Mi–Fr 15.00–18.00 Uhr
& nach Vereinbarung 
Lukas Willmann: +43 681 81939710
schauplatz@artfoundation.at

 

 

Am Donnerstag den 28.11. um 19h eröffnet im unabhängigen  Projektraum Kunstraum am Schauplatz die Ausstellung „If It Moves, It´s Outmoded?“ mit dem Fokus auf neue Schweizer Kinetische Kunst.

Sie zeigt Arbeiten von neun zumeist jungen Schweizer Künstlern, unter Beteiligung eines  amerikanischen Künstlers. Kurator der Ausstellung ist Riccardo Lisi, Leiter des Projektraums >La Rada< (Locarno) und Autor der von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung geförderten kuratorischen Forschungsarbeit gleichen Titels.

Der Titel der Ausstellung und  Forschungsarbeit ist einem Vers aus  >Angel of Yaw< (S.45) des amerikanischen Schriftstellers Ben Lerner entnommen:

“Wenn es von der Wand hängt, ist es Malerei. Wenn es sich am Boden befindet ist es Skulptur. Ist es sehr groß oder klein, ist es konzeptuell. Wenn es Teile der Wand, Teile des Bodens formt, ist es Architektur. Musst du ein Ticket kaufen, ist es modern.

Wenn du bereits herinnen bist und du zahlen musst um wieder heraus zu kommen, ist es umso moderner. Kannst du herinnen sein ohne zahlen zu müssen, ist es eine Falle.

Wenn es sich bewegt, ist es altmodisch. Musst du hinauf schauen, ist es religiös. Musst du hinunter schauen, ist es realistisch. Ist es verkauft worden, ist es nebensächlich. Wenn du es sehen willst und ein Metalldetektor passiert werden muss, ist es öffentlich."

Der Kurator stammt aus Italien, dem Land, in dem die Kinetische Kunst entstanden ist. In der Schweiz arbeitend, war Lisi begeistert davon, wie präsent die Kinetische Kunst in der Schweizer Kunstproduktion bis heute noch ist. 

Dies steht vermutlich auch in Zusammenhang mit den verschiedenen kulturellen Charakteristiken der Schweizer Nation, wie es sich etwa im Multilingualismus widerspiegelt. In der Schweiz ist die Sprache nicht so bindend wie anderswo. Hier findet man das Überwinden von Sprachbarrieren sowie damit einhergehend die Verbreitung von visionären Ideen. So ersetzen die Metapher als auch die Ellipse oft  die textuelle Beschreibung. Heuristik ersetzt die Geschichtsschreibung und die rationale „Sphere of téchne“ wird verwendet um ein nonrationales und phantasmologisches Resultat zu erzielen.

Jene Freiheit von der Starrheit des Verfassens eines Konzepts in einer singulären, tetragonalen Sprache, kann als ein begründendes Element eines gewichtigen Aspekts der Schweizer Kunst, und zwar seiner visionären Natur, verstanden werden. Hier scheint etwas anderes empor zu kommen, speziell in der zeitlichen Distanz der <bachlor machines< eines Tinguely und anderer Autoren.

Schweizweit sind viele Künstler versucht neuartige Typen an Kunstobjekten zu erschaffen und formale Bereiche neu auszuloten. Arbeiten die sich von puren expressiven Kategorien und Bereichen befreien. Ein Land, das schon seit dem Ende des 13. Jhdt. selbstbestimmt ist und heute einen sehr hohen Grad an Wohlstand erlangt hat, lässt uns das Neue, das Verschiedene, das Aufregende leichter vorstellen. Resultierend aus der Forschung, ifitmoves.ch, zeigt die Ausstellung sehr verschiedene Formen der Kinetischen Kunst, ein Begriff dem der Kurator eine breitere Bedeutung einräumen möchte. In so manchem Fall hat die Bewegung schon statt gefunden oder möglicherweise erst in der Zukunft.

Im Kunstraum am Schauplatz werden überraschende mechanische Arbeiten von Luca Menotti, die sich mit Feuer und Wärme in Bewegung setzen, als auch Klangskulpturen des Amerikaners Harry Drums und Elisa Storelli gezeigt.

Ein komplexer Mechanismus, fähig einen “Radiatorentanz” aufzuführen, ist inherent in Bastien Gachets Arbeit. Cassidy Toners kinetische Skulptur, ein Herz aus Fetzen fürchtend sich in einem Müllsack zu verstecken, ist speziell verspielt.

Ein besonders versierter Vertreter Kinetischer Kunst, Ramon Feller, der eigens für die Ausstellung Arbeiten angefertigt hat wird vertreten sein. Sein Studiokollege in Zürich, Brigham Baker, der Arbeiten erschafft die mit naturellen Elementen in Verbindung stehen, in dem Fall Staub und Insekten die an Fenstern einen Todeskampf austragen. Christine Boillats Arbeit ist einfallsreich und lyrisch, während die Arbeiten von Elodie Pong leicht und elegant wahrnehmbar sind.

Gysin&Vanetti, ein Tessiner Duo, die bereits zur Eröffnung des MUDA (Museum of digital Art in Zurich) reüssierten, verwenden beide elektromechanische und digitale Technologien mit einem grossartigen Sinn für Ironie.

Zur Vernissage wird es zwei Skulpturen in Betrieb zu sehen geben, von Luca Minotti und Harry Druzd - die über die Laufzeit der Ausstellung dann nurmehr als Videodokumentation zu sehen sein werden.

Das Ausstellungsprojekt wird von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, BKA und der Stadt Wien finanziell unterstützt.